
Star Clipper Segelkreuzfahrt
Warum ein Segelschiff die schönste Art zu reisen sein kann
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Autor: Richard
zuletzt aktualisiert: 04.06.26
zuletzt aktualisiert: 04.06.26
Richard Brodrecht – Reiseexperte seit über 40 Jahren
Ich habe über 70 Länder bereist und u. a. mit FTI, L’TUR, Neckermann und alltours gearbeitet. Im Reisemagazin teile ich meine Erfahrungen und gebe Orientierung und Inspiration für deinen nächsten Urlaub.
Ich habe über 70 Länder bereist und u. a. mit FTI, L’TUR, Neckermann und alltours gearbeitet. Im Reisemagazin teile ich meine Erfahrungen und gebe Orientierung und Inspiration für deinen nächsten Urlaub.
Kein Mega-Kreuzfahrtschiff, keine Menschenmassen und kein typischer Kreuzfahrt-Alltag: Warum mich eine Reise mit der "Star Clipper" durch Griechenland und Ägypten komplett überrascht hat.
Kreuzfahrtschiffe werden immer größer und moderner. Aber was macht eigentlich das echte Kreuzfahrt-Feeling aus? Sind es 20 Restaurants an Bord, Balkonkabine an Balkonkabine, die größte Wasserrutsche oder gar eine Kartbahn auf dem Deck?
Für mich bedeutet Kreuzfahrt etwas ganz Anderes: auf echten Holzplanken laufen, eine Holzreling unter den Händen spüren und von überall das weite Meer sehen – ganz ohne Plexiglasscheibe vor der Nase.
Und vor allem: nicht mit 5.000 Urlaubern gleichzeitig das Schiff verlassen.
Die absolute Krönung ist es, wenn das Schiff mit echten Segeln fährt und man mit diesem majestätischen Segler durch die Antike schippert. Genau das bietet die Reederei "Star Clippers".
Kreuzfahrtschiffe werden immer größer und moderner. Aber was macht eigentlich das echte Kreuzfahrt-Feeling aus? Sind es 20 Restaurants an Bord, Balkonkabine an Balkonkabine, die größte Wasserrutsche oder gar eine Kartbahn auf dem Deck?
Für mich bedeutet Kreuzfahrt etwas ganz Anderes: auf echten Holzplanken laufen, eine Holzreling unter den Händen spüren und von überall das weite Meer sehen – ganz ohne Plexiglasscheibe vor der Nase.
Und vor allem: nicht mit 5.000 Urlaubern gleichzeitig das Schiff verlassen.
Die absolute Krönung ist es, wenn das Schiff mit echten Segeln fährt und man mit diesem majestätischen Segler durch die Antike schippert. Genau das bietet die Reederei "Star Clippers".
Kurz und knapp zusammengefasst:
- Segelkreuzfahrt mit einem echten Viermaster
- Griechenland und Ägypten auf außergewöhnliche Weise entdecken
- Kleine Häfen statt Massentourismus
- Santorini, Rhodos, Alexandria und der Suezkanal
- Warum eine Segelkreuzfahrt ein komplett anderes Reisegefühl vermittelt
Inhalt des Artikels
Der Reiseauftakt: Von Athen zu den Schätzen der Antike
Start unserer Reise ist Athen: die Wiege der Demokratie und eine Stadt der faszinierenden Kontraste.
So wie der Eiffelturm zu Paris oder der Dom zu Köln gehört, so gehört die Akropolis zu Athen. Dieser wahrscheinlich bekannteste Tempelkomplex der Welt ist das Sinnbild der Antike.
Direkt unterhalb der Akropolis liegt die Plaka, die charmante Altstadt Athens mit ihren zahlreichen Souvenirläden und Restaurants. Ebenso sehenswert ist der lebendige Syntagma-Platz mit der traditionellen Wachablösung vor dem Parlament.
Im Hafen von Piräus wartet schließlich unser Zuhause auf Zeit: die Star Clipper, ein beeindruckender Viermaster, der gerade einmal 170 Gästen Platz bietet.
Samstagabend beginnt hier die Reise durch die Antike. Unter den Klängen von „Conquest of Paradise“ verlässt der Segler den Hafen von Athen, während die beleuchtete Akropolis noch lange aus der Ferne zu sehen ist. Einfach magisch.
So wie der Eiffelturm zu Paris oder der Dom zu Köln gehört, so gehört die Akropolis zu Athen. Dieser wahrscheinlich bekannteste Tempelkomplex der Welt ist das Sinnbild der Antike.
Direkt unterhalb der Akropolis liegt die Plaka, die charmante Altstadt Athens mit ihren zahlreichen Souvenirläden und Restaurants. Ebenso sehenswert ist der lebendige Syntagma-Platz mit der traditionellen Wachablösung vor dem Parlament.
Im Hafen von Piräus wartet schließlich unser Zuhause auf Zeit: die Star Clipper, ein beeindruckender Viermaster, der gerade einmal 170 Gästen Platz bietet.
Samstagabend beginnt hier die Reise durch die Antike. Unter den Klängen von „Conquest of Paradise“ verlässt der Segler den Hafen von Athen, während die beleuchtete Akropolis noch lange aus der Ferne zu sehen ist. Einfach magisch.

Insel-Hopping in Griechenland
Hydra, Monemvasia und Santorini
Das erste Ziel der Reise ist die Insel Hydra, die nur etwa 60 Kilometer von Athen entfernt liegt. Diese idyllische Insel ist ausschließlich mit dem Schiff erreichbar und komplett autofrei.
Schon Leonard Cohen erkannte in den 1970er-Jahren die Schönheit dieses Ortes und ließ sich hier nieder. Heute ist Hydra vor allem für Hochzeiten überaus beliebt.
Von dort aus geht es weiter nach Monemvasia, einer byzantinischen Festungsstadt auf dem Peloponnes. Kaum bekannt und daher noch ein echter Geheimtipp abseits der Massen, bietet dieser an einem steilen Berg gelegene Ort eine wunderschöne Altstadt mit kleinen Cafés und beeindruckenden Ausblicken auf die Felsküste.
Nächster Stopp: Santorini, eine der bekanntesten Inseln Griechenlands.
Man könnte fast meinen, diese Insel wurde nur für Instagram geschaffen. Hinauf geht es bequem mit der Seilbahn und oben angekommen mit dem Taxi nach Oia.
Die strahlend weißen Häuser mit den blauen Kuppeln kennt inzwischen wahrscheinlich jeder. Viele kleine Läden und Cafés laden zum Bummeln ein und hinter jeder Ecke wartet ein neues Fotomotiv.
Nach drei erlebnisreichen Stunden geht es zurück nach Thira und über die 600 Treppenstufen wieder hinunter in den Hafen.
Das Schöne an einer Kreuzfahrt mit einem kleineren Segelschiff: Obwohl zwei riesige Kreuzfahrtschiffe vor Santorini lagen, fühlte es sich für uns überraschend leer und exklusiv an.
Schon Leonard Cohen erkannte in den 1970er-Jahren die Schönheit dieses Ortes und ließ sich hier nieder. Heute ist Hydra vor allem für Hochzeiten überaus beliebt.
Von dort aus geht es weiter nach Monemvasia, einer byzantinischen Festungsstadt auf dem Peloponnes. Kaum bekannt und daher noch ein echter Geheimtipp abseits der Massen, bietet dieser an einem steilen Berg gelegene Ort eine wunderschöne Altstadt mit kleinen Cafés und beeindruckenden Ausblicken auf die Felsküste.
Nächster Stopp: Santorini, eine der bekanntesten Inseln Griechenlands.
Man könnte fast meinen, diese Insel wurde nur für Instagram geschaffen. Hinauf geht es bequem mit der Seilbahn und oben angekommen mit dem Taxi nach Oia.
Die strahlend weißen Häuser mit den blauen Kuppeln kennt inzwischen wahrscheinlich jeder. Viele kleine Läden und Cafés laden zum Bummeln ein und hinter jeder Ecke wartet ein neues Fotomotiv.
Nach drei erlebnisreichen Stunden geht es zurück nach Thira und über die 600 Treppenstufen wieder hinunter in den Hafen.
Das Schöne an einer Kreuzfahrt mit einem kleineren Segelschiff: Obwohl zwei riesige Kreuzfahrtschiffe vor Santorini lagen, fühlte es sich für uns überraschend leer und exklusiv an.
Mein Tipp: Monemvasia war für mich eines der Highlights der Reise. Die meisten Griechenland-Kreuzfahrten fahren dort gar nicht erst hin. Genau deshalb wirkt der Ort noch unglaublich authentisch.
Ein mediterranes Restaurant auf Hydra

Die griechische Insel Monemvasia

Die berühmten blau-weiße Insel Santorini

Seetag unter vollen Segeln auf dem Weg nach Rhodos
Das Bordleben auf der Star Clipper

Das Abendessen auf der Star Clipper

Nach einem tollen Tag lichten wir wieder die Anker und segeln Richtung Rhodos.
Auf dieser längsten Teilstrecke der Route folgt nun ein entspannter Seetag. Wir genießen die Fahrt unter vollen Segeln und lassen die Eindrücke des ersten Teils unserer Reise in aller Ruhe auf uns wirken.
Rhodos liegt geografisch eigentlich näher an der Türkei, gehört aber seit 1947 zu Griechenland.
Die Insel ist bekannt für ihre zahlreichen Strände, den imposanten Großmeisterpalast und natürlich wegen des „Koloss von Rhodos“, einem der sieben antiken Weltwunder.
Angeblich diente diese monumentale Statue sogar als Inspiration für die Freiheitsstatue in New York.
Auf dieser längsten Teilstrecke der Route folgt nun ein entspannter Seetag. Wir genießen die Fahrt unter vollen Segeln und lassen die Eindrücke des ersten Teils unserer Reise in aller Ruhe auf uns wirken.
Rhodos liegt geografisch eigentlich näher an der Türkei, gehört aber seit 1947 zu Griechenland.
Die Insel ist bekannt für ihre zahlreichen Strände, den imposanten Großmeisterpalast und natürlich wegen des „Koloss von Rhodos“, einem der sieben antiken Weltwunder.
Angeblich diente diese monumentale Statue sogar als Inspiration für die Freiheitsstatue in New York.
Kurs auf Ägypten
Alexandria zwischen Kolonialzeit und Moderne
Nun verlassen wir Griechenland und machen uns mit windgefüllten Segeln auf den Weg nach Ägypten.
Unsere erste Station ist Alexandria, eine lebendige 8-Millionen-Stadt mit einer reichen Geschichte. Rund drei Viertel des ägyptischen Im- und Exports werden über diese wichtige Hafenstadt am Mittelmeer abgewickelt.
Auch hier gab es einst mit dem legendären Leuchtturm ein Weltwunder der Antike.
Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten zählen:
Unsere erste Station ist Alexandria, eine lebendige 8-Millionen-Stadt mit einer reichen Geschichte. Rund drei Viertel des ägyptischen Im- und Exports werden über diese wichtige Hafenstadt am Mittelmeer abgewickelt.
Auch hier gab es einst mit dem legendären Leuchtturm ein Weltwunder der Antike.
Zu den heutigen Sehenswürdigkeiten zählen:
- die hochmoderne Bibliothek von Alexandria
- die historische Pompejussäule
- das römische Theater
- die erst 1952 entdeckten unterirdischen Katakomben
Straßenhändler in Alexandria

Die Zitadelle von Alexandria

Wer an der Uferpromenade entlangfährt, könnte fast glauben, an der Côte d’Azur zu sein – es gibt wunderschöne alte Kaffeehäuser und Residenzen im Kolonialstil.
Wer sich allerdings abseits der typischen Touristenwege bewegt, wird auch schnell mit den schmutzigen Seiten der Metropole konfrontiert.
Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, versprüht das pulsierende Leben in dieser Stadt einen ganz besonderen Reiz.
Wer sich allerdings abseits der typischen Touristenwege bewegt, wird auch schnell mit den schmutzigen Seiten der Metropole konfrontiert.
Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, versprüht das pulsierende Leben in dieser Stadt einen ganz besonderen Reiz.
Das Highlight der Reise
Die Durchquerung des Suezkanals
Am frühen Abend legt die Star Clipper wieder ab und nimmt Kurs auf den Höhepunkt der Reise – die geschichtsträchtige Durchquerung des Suezkanals.
Das nächste Ziel heißt Port Said, die geschäftige Hafenstadt am nördlichen Eingang dieses weltberühmten Nadelöhrs.
Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang beginnt schließlich eines der eindrucksvollsten Erlebnisse der gesamten Reise: die Durchquerung des Suezkanals.
Die Reise endet schließlich in Safaga. Von dort geht es entweder zurück nach Hause oder zur Badeverlängerung ans Rote Meer.
Das nächste Ziel heißt Port Said, die geschäftige Hafenstadt am nördlichen Eingang dieses weltberühmten Nadelöhrs.
Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang beginnt schließlich eines der eindrucksvollsten Erlebnisse der gesamten Reise: die Durchquerung des Suezkanals.
Die Reise endet schließlich in Safaga. Von dort geht es entweder zurück nach Hause oder zur Badeverlängerung ans Rote Meer.
Mein Tipp: Wer die Möglichkeit hat, sollte die Reise unbedingt mit ein paar Tagen Badeurlaub am Roten Meer kombinieren. Nach den vielen Eindrücken der Segelkreuzfahrt ist das der perfekte entspannte Abschluss.
Fazit: Warum sich eine Segelkreuzfahrt mit der Star Clipper lohnt
Die Star Clipper ist kein klassisches Kreuzfahrtschiff. Und genau das macht sie so besonders.
Statt Menschenmassen, riesiger Buffets und Entertainment rund um die Uhr steht hier das eigentliche Reisegefühl im Mittelpunkt: Wind in den Segeln, kleine Häfen, echte Nähe zum Meer und deutlich entschleunigteres Reisen.
Gerade durch die geringe Gästezahl entsteht eine Atmosphäre, die man auf großen Kreuzfahrtschiffen kaum noch findet.
Wer Kreuzfahrt einmal komplett anders erleben möchte, findet hier wahrscheinlich eine der außergewöhnlichsten Arten zu reisen.
Statt Menschenmassen, riesiger Buffets und Entertainment rund um die Uhr steht hier das eigentliche Reisegefühl im Mittelpunkt: Wind in den Segeln, kleine Häfen, echte Nähe zum Meer und deutlich entschleunigteres Reisen.
Gerade durch die geringe Gästezahl entsteht eine Atmosphäre, die man auf großen Kreuzfahrtschiffen kaum noch findet.
Wer Kreuzfahrt einmal komplett anders erleben möchte, findet hier wahrscheinlich eine der außergewöhnlichsten Arten zu reisen.
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Das Bildmaterial ist teilweise KI-generiert.






